Das ist zwar Vergangenheit, aber die es kenne lesen es gern noch einmal.

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Im Blickpunkt

Es ist das Jahr 1928, als die Bergleute von Kriwoi - Rog ein Geschenk verabschieden (Foto ganz oben): eine rote Fahne. Ihr Gruß all die deutschen Kampfgefährten im Mansfeldischen. Ihre Antwort auf einen Brief, den ihnen Otto Brosowski Sekretär der KPD‑Betriebszelle des Paul‑ und Vitzthumschachtes, geschickt hatte. Ihr Sympol dafür, wie sie schreiben, daß wir immer mit euch sind ...."Und die Mansfelder Kommunistenallen

 voran Minna und Otto Brosowski, hüten das rote Tuch vor dem Zugriff der Faschisten.Als 1945 Rotarmisten das Land befreien, gehen sie ihnen mit eben dieser Fahne entgegen..'Kriwoi Rog, 60 Jahre später. Nahe dem Städtchen Dolinskaja entsteht das Bergbau‑ und Aufbereitungskombinat Kriwoi Rog. Ein Integrationsobjekt, das auch voll  DDR‑Spezialisten mitgebaut wird, Bis zu 3000 werden einmal hier arbeiten: Objekte der Aufbereitung errichten, wie Zerkleinerung, Filtrationund Naßkonzentratlager, einschließlich Wohnungen für die künftigen Betreiber. Um so unserem Land einen Teil des Rohstoff‑Energiebedarfs aus der Sowjetunion zu sichern. In den Anlagen des Werkes sollen künftig jährlich 31 Millionen Tonnen Eisenerz. verarbeitet werden. In diesen Apriltagen nun ain DDR Abschnitt (Foto rechts oben). Als 1985 die ersten Bauarbeiter hier eintrafen, waren ringsum nichts weiter als Maulbeerhaine und Felder. Jetzt, trotz naßkalten Wetters, festliche Stimmung.  Besuch aus der Heimat wird zur 2. Delegiertenkonferenz der DSF‑Grundeinheit erwartet! Der Präsident der Freundschaftsgesellschaft, Erich Mückenberger, Mitglied des Politbüros des ZK der SED, besucht wenige  Wochen vor dem 13. DSF‑ Kongreß in Berlin die Bauleute in der Ukraine, bespricht mit ihnen Fragen der Arbeit und des Lebens hier. Fünf Tage Planvorsprung haben die Werktätigen des Spezialbaukombinats Magdeburg unter den schwierigen klimatischen Bedingungen herausgearbeitet. Die DSF‑Mitglieder des Baustellenkollektivs sehen auch in der Pflege und dein Ausbau der Kontakte zu den sowjetischen Menschen eine ihrer Aufgaben. Die DDR Baustellenkollektive unterhalten derzeit Patenschaftsbeziehungen zu 12 Betrieben des Territoriums, berichtet der Sekretär der DSF‑Grundeinheit Gottfried Müller. So gibt es beispielsweise Patenschaften mit dem Lenin Kolchos und der Makarenko Schule. 60 Jahre nach großen Kundgebung. auf der das Geschenk der Kumpel des Dsershinski - Schachtes verabschiedet wurde, kehrt es nunmehr symbolisch nach Kriwoi - Rog zurück.