Diese Seite sind von der DDR geplante Zahlen und somit nicht reallisiert.

 

 

20.10.1983

Unterzeichnung des Mehrseitigen Abkommens über die Organisierung der Zusammenarbeit des BAK Kriwoi Rog.

28.10.1987

Abschluss des zweiseitigen Regierungsabkommens zwischen der DDR und der UdSSR über die Zusammenarbeit bei  der Errichtung des BAK für oxidische Erze Kriwoi Rog.

28.12.1987

Unterzeichnung des Auftragnehmervertrages und damit kommerzielle Regelung der beiderseitigen Verpflichtungen bei der Errichtung von Produktionsobjekten und Objekten des Wohnungsbaues durch Bau- und Montageorganisationen der DDR im Kreis Dolinskaja, Kirowograder Gebiet der ukrainischen SSR.

 

Die DDR sichert sich durch Investbeteiligung über mehrere Fünfjahrpläne den Bezug von Eisenerzpellets in Höhe von jährlich 370 kt Eisengehalt mit einem gegenüber herkömmlichen Eisenerzen vorteilhafteren Einsatz in den Hochoöfen des Eisenhüttenkombinates Ost.

Die Basis der DDR-Beteiligung an diesem RGW-Integrationsvorhaben bilden die in der Direktive des XI. Parteitages der SED zum Fünfjahrplan 1996 – 1990 enthaltenen Festlegungen zur langfristigen Sicherung der Rohstoffversorgung durch weitere Beteiligung bei der Errichtung von Investitonsvorhaben in der UdSSR auf der Grundlage entsprechender Abkommen.

Neben der UdSSR und der DDR sind weiterhin die CSSR und die SRR an der Errichtung des BaK Kriwoi Rog beteiligt.

Kurzcharakteristik des künftigen Kombinates

Der Standort des Kombinat befindet sich im Dolinsker Rayon, Gebiet Kirowograd, 55 km entfernt von Kriwoi Rog. Die Wahl des Standortes erfolgte insbesondere unter Berücksichtigung der Anforderungen an den Umweltschutz.

Die Errichtung der ersten Ausbaustufe des Kombinates begann 1986, ihre Fertigstellung ist für 1992 geplant.

Nach Endfertigstellung ist die jährliche Verarbeitung von 30 Mio t oxidischer Erze zu 12,8 Mio t Pellets mit einer Anreicherung des Eisengehaltes des Roherzes von ca. 34 % auf 58 % in den Pellets geplant.

Die technologische Linie besteht aus drei Arbeitsstufen, der Zerkleinerung des Erzes in mehreren Stufen von 1.200 bis auf 0,045 mm Korngröße, der Anreicherung durch Magnetscheidung und der Pelletierung. Eine Flotationsanalge zur weiteren Erhöhung des Eisengehaltes in den Pellets ist vorgesehen.

Einige Beispiele zu den Dimensionen des Kombinates:

zukünftig 7.200 Beschäftigte;

Ausrüstungen für die Grobzerkleinerung des Roherzes in einem Senkschacht von 31,5 m Tiefe und einem Durchmesser von 32 m;

Magnetscheidung in 2 Hallenschiffen von 15 und 30 m Breite, einer Höhe von 34 m und einer Länge von 624 m;

Zur Errichtung des Kombinates sind ca. 14 Mio m³ erforderlich;

2.866 ha Gesamtfläche;

Bau von 1.0901 km Eisenbahngleisen, davon 182 km innerhalb des Kombinates.

Systeme zur automatischen Leitung und Steuerung der technologischen Prozesse.

Gleichzeitige Errichtung von Wohnungs- und Gesellschaftsbauten für die zukünftig im Werk beschäftigen Menschen in  Dolinskaja.

Wurde 1983 so geplant.

Angaben zur DDR-Beteiligung

        Realisierung von erlöswirksamen Leistungen in einem Wert von 119,5 Mio transferable Rubel

        bis 1992, das entspricht einen  Leistungsanteil von 4,84 % am Gesamtsvorhaben.      

        Bis 1992 Einsatz von jährlich durchschnittlich 3000 AK;   Arbeitskräfteentwicklung (Jahresdurchschnitt):1988  -  1700

         Arbeitskräfteentwicklung (Jahresdurchschnitt):    

1989  -  2600
 
1990  -  3300
 
1991  -  3700
 
1992  -  2800

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